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Geschichte des Judo in der Pfalz und des ASV Judo

Bereits vor dem zweiten Weltkrieg gewann der Judosport Anhänger, die bestrebt waren, diese Sportart in Deutschland zu verbreiten. 1933 brachte Erich Rahn, der einige Jahre in Japan gelebt hatte, Jui-Jitsu nach Düsseldorf. Dort bildete er Lehrkräfte aus, die dann in anderen Städten Gruppen gründeten.

 

Auf diese Weise kam Albert Grün, der später unseren Verein gründete, zu dieser Kampfsportart.Durch den zweiten Weltkrieg wurde, wie in vielen anderen kulturellen Bereichen, eine fortschreitende Entwicklung jäh unterbrochen. Nach dem Krieg wurde in Deutschland teilweise die Ausübung von Kampfsportarten von den Alliiertenmächten bis 1948 verboten. Das Bestehen unseres Vereins verdanken wir in erster Linie den Bemühungen Albert Grüns und Hans Peter Treiers, die mit einigen Sportinteressierten diese Abteilung am 1. Januar 1954 ins Leben riefen.

 

Die Gründung von Judovereinen in der Pfalz galt als Pioniertat.Die Ausgangsbedingungen waren ausgesprochen ungünstig. Es fehlte schlicht an allem: an geeigneten Übungsräumen, an Matten und vor allem an qualifizierten Judolehrern. So mussten sich die ca. 20 Vereinsmitglieder die ersten Jahre im Selbststudium mit Hilfe von Lehrbüchern die Grundbegriffe des Fallens und Werfens aneignen. Bei günstigen Wetterverhältnissen wurde auch schon mal im Freien auf Wiesen geübt.

 

Trotz der Schwierigkeiten ließen sich die Judosportler nicht in ihrem Engagement bremsen. Am 16. Januar 1955 wurde in Neustadt der Judoverband Pfalz gegründet, der zunächst fünf Vereine umfasste, darunter auch den ASV Landau Abt. Judo. Vertreten wurde der ASV von Albert Grün, der zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes gewählt wurde und Hans Peter Treier.Von ca. 1956 bis 1959 wurde das Trainingsdomizil von der Turnhalle des Max-Slevogt-Gymnasiums in die Kaserne der Weißenburger Straße verlegt. Hier fanden die Judoka beinahe ideale Verhältnisse vor. Die Franzosen verfügten über großes Können, zumal sie schon damals einige Braungurt- und Schwarzgurtträger hatten, zudem war die Mattenausstattung wesentlich besser. Außerdem trainierten dort auch Aikodo- und Kendomeister. Das gute Techniktraining unter der kompetenten Führung der französischen Judolehrer führte zunächst zu einer Aufwärtsbewegung des Vereins. Es kristallisierten sich gute Kämpfer heraus, die in Einzelwettbewerben und bei Mannschaftswettbewerben auf Landesebene durchaus mitsprechen konnten.

 

Zu dieser Zeit stand der Verein aus finanziellen und personellen Gründen des öfteren vor dem Aus. Nur durch den persönlichen Einsatz von u.a. von Werner Meyer und Werner Hilzendegen konnte der Verein weitermachen. Mitte der 60er Jahre war die Krise weitgehend überwunden. Der Judosport hatte sich - nicht zuletzt aufgrund der Gewinns der ersten Medallie der Mannschaft der BRD gegen die Japaner bei der Olympiade in Tokyo 1964 - endlich durchgesetzt.

Auch im ASV konnten Erfolge dank des kontinuierlichen Trainings einiger Judoka verbucht werden.

 

Unter dem Vorstand von Thomas Laub und Christian Treier pendelte der Verein die nächsten beiden Jahrzehnte recht stabil um die 100 Mitglieder. 2018 wurde dann an den aktuellen Vorstand übergeben. Die Corona-Pandemie und die Schließungen der Sportstätten hinterließen auch beim ASV ihre Spuren, konnten aber bereits 2022 wieder weitgehend überwunden werden.

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